Dienstleistungen und Produkte

Überschussschlamm-Reduktion

Mit dem Bioserve-Verfahren wird der Überschussschlamm aus der Belebung reduziert, mit dem Ziel, die Entsorgungskosten um 10-15 % zu senken.

Mehr Gas im Faulturm

Das TESI-Verfahren ist ein neues Verfahren zur chemischen Behandlung von Überschussschlamm. Das hierbei eingesetzte Produkt Lipisol FT wird in sehr geringen Mengen...

Fettablagerungen
+ Fettabscheidung

Probleme mit mangelnder Fettabscheidung oder Fettablagerungen…

Blähschlamm- Monitoring

Inzwischen haben ca. 70 % aller kommunalen Kläranlagen saisonal oder ganzjährig Probleme mit Blähschlamm, Schwimmschlamm oder Schaum.

Proteinlösung zur Beseitigung von Verzopfungen und Schwimmdecken in Faultürmen

Produkt
Mikroorganismen können höher molekulare Stoffe wie z.B. Zellulose, Polysaccharide und Eiweiße nicht direkt verstoffwechseln. Die genannten Substanzen müssen zuvor mittels biologischer „Scheren" - so genannten Enzymen - in ihre Grundbausteine zerlegt werden. Enzyme sind Eiweißverbindungen (Proteine), die jeweils nur ganz bestimmte Moleküle an ganz bestimmten Stellen „zerschneiden" können. Sie wirken somit spezifisch. Selbst werden sie nicht verstoffwechselt - deshalb nennt man sie auch Biokatalysatoren, da sie die Stoffwechselvorgänge zwar ermöglichen (katalysieren), aber selbst dabei nicht verändert werden.
Auf Kläranlagen werden Zellulose und ähnliche hochmolekulare Kohlenstoffverbindung nicht vollständig abgebaut. Das liegt daran, dass sich die Bakterien, die geeignete Enzyme selber herstellen könnten, nicht in ausreichender Zahl auf Kläranlagen etablieren, da ihre Lebensbedingungen nicht optimal gegeben sind. Überleben könnten sie sowieso nur im Faulturm - ein aerober Zelluloseabbau ist nicht möglich. Infolgedessen können sich stabile Verzopfungen und Schwimmdecken bilden, die den Faulturmbetrieb behindern und den Gasaustritt erschweren.
Die Zellulose auf Kläranlagen kommt aus den menschlichen Ausscheidungen (unverdaute Ballaststoffe) und aus dem Toilettenpapier. Diese Anteile werden vor allem mit dem Primärschlamm in den Faulturm eingebracht. Dort werden sie nur unvollständig abgebaut. Mit Hilfe der Proteinlösung „Lipisol F", die vor allem eine breite Palette an Zellulose spaltenden Enzymen enthält, gelingt es, diese im Schlamm enthaltenen hochmolekularen Kohlenstoffverbindungen in ihre Bestandteile (einfache Zuckermoleküle) zu zerlegen, so dass sich Verzopfungen im Faulturm lösen und Schwimmdecken verschwinden.

Lieferform
Lipisol F wird in 20 kg Kanistern geliefert.

Dosierung
Die tägliche Dosiermenge beträgt 350 - 450 g Lipisol F pro Tonne organische Masse, die in den Faulturm eingebracht wird. Es ist keine kontinuierliche Dosierung erforderlich. Die Dosierung kann händisch einmal täglich in den abgezogenen Vorklärschlamm oder den eingedickten Überschussschlamm erfolgen. In der Regel reicht pro Jahr ein 2-3 monatiger Einsatz, um den Faulturm von Verzopfungen und Schwimmdecken frei zu halten.

Service
Wir stehen Ihnen für die Beratung bezüglich Anwendung und Dosierung jeder Zeit auch vor Ort zur Verfügung.